Wohngifte

Sie sind hier: Bau- & Geobiologie » Wohngifte und Schimmelpilze

Was sind Wohngifte?

Wohngiften sind meist chemische Substanzen im Innenraum des Wohnraums, die gesundheitliche Störungen hervorrufen können.

Die meisten Wohngifte sind organischer Natur die in sehr geringen Konzentrationen vorkommen. Die Einwirkungszeit auf den körperlichen Organismus (z.B. Gesundheit) stellt hier ein grosser Faktor dar.  

Verschiedene Mischschadstoffe oder Reaktionen mit organischen Verbindungen mit Ozon sind messtechnisch schwierig oder kaum zu erfassen.

 

Schadstoffe

Quellen

Kohlenmonoxid, Stickoxide

Aussenluft, Gasherd, Tabakrauch Öfen, Cheminées.

Feinstaubpartikel (PM 10)

Aussenluft, Auto, Kochherd und Kochen (Mikroorganismen).

Radon

Baugrund (Gesteinsschichten Gas).

Asbest

Alte Bodenbeläge (wie Novilon 1970 -1982), Leichtbauplatten, Rohrisolation, Elektrospeicheröfen (vor 1977).

Formaldehyd

Parkettsiegel, Kunstharze in Spannplatten, verleimte Holzwerkstoffe und Textilien.

Organische Lösungsmittel

Bauchemikalien die nicht wasserlöslich sind, wie Farben, Lacke, Dichtungsmassen, Kunstharzputze, Reinigungsmittel.

Flüchtige Lösungsmittel

Alkylharzlacke, Bodenöle, Linoleum.

Biozide (Fugizide, Insektizide

Holzschutzmittel, Wollteppich, Schädlingsbekämpfung, Pflanzenschutzmittel, Desinfektionsmittel, Konservierungsstoffe in Anstrichen, Putze, Klebstoffe, Reinigungsmittel.

Biologische Verunreinigungen

Milben, Haustiere, Feuchtigkeitsprobleme und Schimmelpilzbefall, Mensch, Kompost, Luftbefeuchter/Beleuchtungsanlagen, Lüftungen.